Eine Ausstellung – drei Formate

Die Ausstellung „Mehr als Medizin?“ ist in drei Präsentationsformaten erhältlich:

mockup

Zehn Roll-up-Displays zur freistehenden Präsentation im Raum.
19 DIN-A1-Poster, gerahmt.
Fünf Bauzaunbanner in den Maßen 340cm x 175cm zur Open-Air Präsentation.

 

Zu Beginn des 20. Jahrhunderts sorgte Maria Montessori mit ihrem neuen Erziehungsansatz weltweit für Aufsehen.

Als Friedrich Schiller am 9. Mai 1805 starb, verbreitete sich rasch das Gerücht, dass – während sein Körper bereits seit geraumer Zeit marod und nicht mehr lebensfähig gewesen sei – er nur noch kraft seines Geistes gelebt hatte.

Hildegard von Bingen ist eine Persönlichkeit, die wie keine andere Frau des Mittelalters – und wie nur wenige Männer – bis ins 21. Jahrhundert fasziniert. Vor über 800 Jahren pilgerten Bischöfe zu der Äbtissin im Kloster oberhalb von Bingen.

Anton Tschechow, Schriftsteller des ausgehenden 19. Jahrhunderts, gilt uns heute als Zeitgenosse. Seine Erzählungen – vor allem seine Dramen – treffen unser Lebensgefühl, unsere Ängste und Sehnsüchte. Seine existentiellen Fragen, seine nur äußerlich undramatischen Dramen, die scheiternden Dialoge seiner Figuren fordern die talentiertesten Regisseure heraus.

„Als Dichter durch und durch bestimmt von seinem medizinischen Beruf, weiß er um das Nichts der Seele. Es gibt nur Hirn und Hoden – und beide beflecken einander. Benns Trauer hierüber, bei anderen allenfalls Begleitmusik, ist von einer so wilden und einzigartigen Dynamik, daß ich ihr aus Perioden der früheren deutschen Dichtung nichts an die Seite zu setzen wüßte.“

Georg Büchner starb 1837 in Zürich. Zu diesem Zeitpunkt hatte der 23-jährige Arzt, Naturforscher und steckbrieflich gesuchte Revolutionär seine ersten Vorlesungen als Privatdozent der Universität Zürich gehalten sowie eine Kampfschrift, ein Drama, eine Dissertationsschrift über das Nervensystem der Flussbarbe, eine Komödie und Entwürfe zu seinem berühmtesten Werk Woyzeck verfasst.

Die von der Romantik geprägten Ärzte und Naturforscher waren entgegen einem verbreiteten Vorurteil keineswegs nur Schwärmer und Naturmystiker, welche die Entwicklung der (natur-) wissenschaftlichen Medizin blockierten.

Was Goethe für die Klassik ist, das ist Alfred Döblin für die Literatur der Moderne. Berlin Alexanderplatz (1929) ist der bedeutendste deutschsprachige Großstadtroman, bekannt durch die zeitgenössische Verfilmung mit Heinrich George sowie die 15½-stündige Fassung von Rainer Werner Fassbinder (1980).

Eine „nicht wiedergutzumachende Dummheit“ nannte Arthur Schnitzler in seinen Jugenderinnerungen die Entscheidung, Arzt zu werden. Allerdings wusste er auch, dass das Medizinstudium seinen „Blick geschärft und die Anschauung geklärt hatte“,

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Dr. phil. André Körner
Leiter der Kulturabteilung (CBT Kultur-Praxis)

Am Propsthof 3
53121 Bonn

Tel. 0176 640 24477
Mail: a.koerner@cbtmed.de

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